Rezension zu "Love and Glory - Liebe und Ruhm"

Bücher beinhalten, meist, autobiographische Erfahrungen der AutorInnen. Mir erscheint, die wichtigste Botschaft dieses Buches, gewollt, oder ungewollt, sind die Wünsche, Erfahrungen und Sehnsüchte des Autors, was das Zusammenleben von Frau und Mann anbelangt. Hier ist er ein besonders guter, einfühlsamer Lehrmeister, seiner selbst.
Verpackt hat er diese Wichtigkeiten in die wunderbare, preisgekrönte Rahmenstory der politischen und wirtschaftlichen Wirrnisse Frankreichs, nach dem Tod des "Sonnenkönigs". Dieser hatte Frankreich zum "Armenhaus" Europas gemacht, in welchem sein Nachfolger, der Herzog von Orleans ums wirtschaftliche Überleben der Nation kämpfte. Bis, ja, bis der Schotte John Law auftauchte. In Paris traf er auf Iain McCrimmon, der ebenso wie Law, dem Todesurteil nach einem Duell, durch die Flucht nach Frankreich entging. Law war ein hervorragender Ökonom und fand in McCrimmon, einen congenialen Partner, um mit Hilfe des Herzogs eine Bank zu gründen, in welcher Papiergeld, anstatt der üblichen Münzen ausgegeben wurde.
Die Sache hätte klappen können, wenn der unersättliche Herzog, das hervorragende Konzept der beiden, welches Frankreich wieder "auf die Beine stellte", durch heimliches, nicht gedecktes Drucken von Papiergeld,nicht zu Fall gebracht hätte. ....
" Du kannst, niemals gegen die Realität gewinnen ... Frankreich ist als Monarchie geführt, sozialer Aufstieg für alle, war unser Wunschdenken..."
Law und McCrimmon schafften die Rückkehr zu den Wurzeln ihrer Herkunft, neben den Frauen die von Anbeginn an, trotz vieler anderer Erfahrungen und schicksalhafter Trennungen, für sie bestimmt waren.....

 http://www.amazon.de/Love-Glory-Liebe-Ruhm-1/dp/1478382007/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1360147525&sr=8-4

6.2.13 11:46

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